Abendstimmung während des Blicks von der Oper in Oslo in Richtung der Innenstadt. An dem Tag bin ich wie schon geschrieben durch Oslo gelaufen und habe das Treiben genossen. Am meisten hat mir gefallen, dass ich wenn ich irgendwo etwas gekauft oder gewartet habe auf Englisch angesprochen worden bin. Gut, man kann denken, das werden alle, mich habe aber sogar deutsche auf der Suche nach dem Bahnhof auf Englisch gefragt. Freut mich, nicht gleich als deutscher gesehen zu werden, sonder ein bisschen länderneutral ;)
Nachdem ich heute früh von Tregde per Zug nach Oslo aufgbrochen bin und die 5 Stunden Fahrzeit gut rumgebracht habe, klarte das Wetter auf, die Sonne kam raus und ich konnte meine Tour durch Oslo starten. Erst eingecheckt und dann auf den Weg in den Stadteil Grünerlokkka (ein ehemals verarmter, von einfachen Arbeitern und Migranten bewohnter Stadtteil, der in den letzten 10 Jahren zu einem Osloer Prenzelberg geworden ist) gemacht, um eine Austellung im Munchmuseet anzuschauen. In diesem werden Werke von Edward Munch und Vincent van Gogh gezeigt, wovon sie inspiriert worden und welche Phasen ihres Schaffens sich verbanden. Natürlich konnte man auch den weltberühmten Schrei von Munch und die Sternennacht über der Rhone von van Gogh anschauen. Sehr spannend, interessant, wenngleich die Ausstellung auch vergleichsweise klein war. Anschließend dann im selben Stadteil norwegisches Gebäck genossen (sehr teuer, aber sehr sehr lecker) und auf den Weg Richtung Innenstadt gemacht. Vorbei an der Oper zur Akershusfestung dem Rathaus und der Karl Johans Gate. Zu meinem Glück war nicht nur das Wetter super, sondern am Rathaus auch das Mela Festivalen, welches ein multikulturelles Fetsival an diesem Wochenende war. Ich war glaube ich die Person mit dem breitenstem Grinsen, obgleich afrikanische Musik gespielt worden ist, waren dort hauptäschlich Inder und Pakistaner. Es gab Lassi, Pakhora, Chicken Tikka...und alle haben das typische indische Kopfnicken gehabt.
Manchmal sagt so ein Gesichtsausdruck mehr als tausend Worte. Angeln ist nicht immer Extremsport, Adrenalin und Glücksgefühl pur ;)
Manchmal muss man auch einfach warten. Und dann warten....Und dann ist es auch viel langweilig. Sagt der Geischtsausdruck ja auch!
Gestern abend sind wir abends mit dem Boot zur die Schären gefahren und haben die abendliche Stimmung während des Sonnenuntergangs genossen. Ich habe viele Fotos gemacht, zum Leidwesen Julians, der immer vor und zurück fahren musste, damit ich den richtigen Augenblick fürs Foto nicht verpasse...
Nach einem erfolgreichen Tag "auf See" (eigentlich sind wir nur zwischen den Schären herumgefahren) und viel frischem Fisch klingt der Tag entspannt auf dem Balkon bei sommerlich frischen 20 °C aus. Da ich mit einem nicht sehr robusten Gleichgewichtssinn ausgestattet bin, merke ich die Stunden auf See immer noch den Rest des Abends. Die Beine fühlen sich wackelig an und der Balkon scheint sich wellenförmig zu bewegen. Besten Dank an mein nicht seetaugliches Vestibularsystem.
Den Angelprofi erkennt man natürlich am Outfit. Stilsicher wird schwarz-weiß kariert mit blau-schwarz kariert kombiniert. Und natürlich die Mütze mit Namen, damit jeder weiß wer der Angelprofi ist....Wahrscheinlich lachen uns die Einheimischen hier ein wenig aus, auch wenn wir bisher ganz gut gefangen haben. Heute ist ein ca. 60 cm großer Dorsch ins Netz gegangen. Und wer hat ihn gefangen? Der Profi mit dem Namen auf der Mütze natürlich.
Der Blick von der Oper in Oslo war gestern durch viele Touristen zugestellt. Trotz nicht so warmen Wetter, bewölkt aber 20°C, war es schön wieder in Oslo zu sein, und ich die Wartezeit bis zum Zug nach Marnadal in Südnorwegen gut überbrücken konnte. Trotzdem war es ein langer Tag, mit 13 Stunden Reise, aber insgesamt ohne Probleme. Einzig die Bahnfahrt war "interessant", da die Bahnstrecke ähnlich wie die Straßen hier in die Felsen geschlagen ist und sich die Rechts- und Linkskurven nur so abwechseln. Durch die Neigetechnik der Züge fühlt man sich ein bisschen wie in einer Rodelbahn, was allerdings nichts für jemanden ist, dem schon als kleines Kind im Karussel schlecht geworden ist.
Es ist gerade heiß in #Hannover, sehr heiß. Um noch ein bisschen Bewegung zu bekommen, aber nicht gleich völlig durchgeschwitzt zu sein, muss die Radtour auf die Abendstunden verlegt werden. Wenn auch dann schon viele Mücken unterwegs sind, so hat man wenigstens noch einen schönen Sonnenuntergang!
#DauerndJetzt...Gestern Abend war Herbert Grönemeyer (@groenemeyer) zu Gast auf dem Heider Marktplatz. Für 16.000 Zuschauer auf dem größten Marktplatz Deutschlands ;) spielte er Lieder aus seinem neuen Album Dauernd Jetzt. Natuerlich fehlten die Klassiker auch nicht, sodass es ein rundum gelungener Abend war. Kann er gerne wieder kommen!
Ein kleiner Rückblick in das letzte Jahr, genauer gesagt, ein Blick zurück nach Griechenland. In Kos-Stadt stand eine Parkbank, bunt angemalt, ein echter Blickfang. Also zack ein Foto gemacht, welches ein bisschen unterging, mir jetzt aber wieder ins Auge gesprungen ist.
In einem umzubauenden ehemaligen Industriegebäude habe ich an einer Wand dieses Graffito entdeckt und musste, aufgrund des "Gesichtsausdruck" unweigerlich an Olli Kahn zu seiner aktiven Zeit denken. Als er in Dortmund Heiko Herrlich seine Meinung gesagt hat, war der gesichtsausdruck ähnlich....Wer denkt angesichts dessen nicht an Fussball?!
Im Jahr 2007 sind hier noch etwa 350.000 Fluggäste abgefertigt worden. Wenn man heute, 8 Jahre später die Abfertigungshalle betritt, stellt man sich trotzdem - oder gerade deshalb - eher Propellermaschinen und Zeitungsverkäufer als Handylesende Geschäftsleute und Kaffee ToGo vor...
Wenn ich mir so überlege, dass hier bis ins Jahr 2008 hinein Flugzeuge täglich im Linienverkehr gestartet und gelandet sind, dann tritt der Flughafen Tempelhof in ein anderes Licht. Mittlerweile wirkt er auf mich eher wie ein Freilichtmuseum, dass an den Beginn der Luftfahrt, die 30er Jahre, Naziverbechen, die Luftbrücke und das Wirtschaftswunder erinnert. Zugleich besticht er durch unvergleichliche Architektur, aber auch das Gefühl Zeuge einer anderen Zeit zu sein. Die Führung, auf der diese Fotos entstanden sind, hatte passender Weise den Namen "Mythos Tempelhof"!
Einen Steinwurf entfernt von Karlsruhe, gut zu erreichen mit dem Rad und viele Tagestouristen, die sich die kleine alte Stadt anschauen. Schönes Wetter, viele Menschen, wobei das eigentlich ein vergleichsweise gewohnter Anblick für die Einwohner ist. Trotzdem hat dieser fleißig geschaut, was sich unten auf der Straße so regt.
"Es gibt universelle Gesetze in der Physik. Die gelten für alle. Gibt es eine Angemes sen heit? Ist es möglich, für alle einen wünschbaren Zustand zu erreichen? Sich etwas geben, heißt es irgendwo nehmen. Ich wünsche mir, dass abends, wenn ich zu Bett gehe, jemand eine Geschichte erzählt und mir über den Kopf fährt. Aber sagen Sie das keinem, dann bin ich meinen guten Ruf hier los.
Gleich kann man nur sein im Sinne seiner Rechte, im Sinne seiner Mitwirkungsmöglichkeiten. Ungleich sind wir immer, was unsere Fähigkeiten angeht. Ungleich sind wir, was unsere Talente angeht. Auch was unser Schicksal angeht, sind wir ungleich. Also muss man Gleichheit begrenzen auf die Rechtsbeziehungen aller zueinander." Johannes Leclerque
Am Wochenede auf dem Schlossplatz am Bundesverfassungsericht gesehen....