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Morgennebel
Morgennebel
Heide, Dithmarschen, 2019-10-22 Author: Andreas | Blende: f/5.6 | Belichtungszeit: 1/1400

Ein nicht mehr so ganz früher Dienstag morgen im späten Oktober. Arbeitseinsatz beim Pferdestall, aber meine Kamera war trotzdem dabei. Da sich der Nebel lange am Vormittag gehalten hat, gab es einen doch recht hellen und kontrastreichen Hintergrund. Dieser Baum, eines meiner Lieblingsmotive in der Heimat findet sich auf der Pfderdekoppel meiner Schwester wieder. Bereits mein Opa hat vor über 25 Jahren seine Pferde dort laufen lassen, und er war eines der ersten Motive, das ich mit meiner ersten Spiegelreflexkamera fotografiert habe. Die Pferde habe ich dort auch unzählige Male fotografiert. Leider wird es diesen Baum dort bald nicht mehr geben, denn er muss einer dieser gleichförmigen Neubausiedlungen weichen. Und die Pferde brauchen leider auch ein neues zu Hause...

Auf geht's!
Auf geht's!
Hedwigenkoog, Dithmarschen, 2018-12-31 Author: Andreas | Blende: f/5.6 | Belichtungszeit: 1/60

Letzter Tag des Jahres 2018. Am Deich ist es neblig, das Wasser wie immer nicht da. Komischerweise ist es fast nie da, wenn ich am Deich bin. Das muss murphy's law sein....Und der Wind hat aufgefrischt. Aus Westen vom Wattenmeer kommend. Steife Briese wie man im Norden sagt. So verabschiedet sich das Jahr 2018 also. Passend wie ich finde, es war ein abwechslungsreiches Jahr, mit mehren Umzügen, viel Zeit unterwegs (egal ob Bahn oder Auto) und ganz vielen Erlebnissen. Und auch wenn man nicht immer ganz klar sehen konnte, wohin die Reise geht, ist doch zum Ende des Jahres alles einigermaßen Gut geworden. Mal sehen, was das neue Jahr so bringt, dann hoffentlich auch wieder mit mehr Zeit für Fotos und Geschichten, die sich nicht um Umzüge, Reisen in der Bahn, Papierkram oder Arbeitstermine drehen. Also, auf geht's!

Schon ein bischen länger jung
Schon ein bischen länger jung
Heide, Dithmarschen, 2018-11-16 Author: Andreas | Blende: f/1.8 | Belichtungszeit: 1/55

Wenn man in einer Woche zweimal Deutschland im Zug komplett durchquert, und zwischendruch massive Verspätungen hat (Danke DB!) freut mich sich doch, am Ende so einer Arbeitswoche rechtzeitig dort zu sein, wo sich alle freuen, wenn man da ist. Denn nach zunächst 142 min Verspätung und dann 65 min Verspätung, war schon nicht mehr davon auszugehen, dass die Fahrt in den Norden ohne Verspätung sein wird. Aber siehe da, manchmal klappt dann doch alles, sodass ich rechtzeitig zur Feier mit dem Motto Ich bin nicht alt, nur schon ein bischen länger jung! in Heide angekommen bin.

Sommerabend im Oktober
Sommerabend im Oktober
Schlossberg, Freiburg im Breisgau, 2018-10-11 Author: Andreas | Blende: f/2.8 | Belichtungszeit: 6/10

Dank eines kleinen Abstechers zurück in die Wissenschaft, zu einer kleinen aber feinen Konferenz, auf der ich damals meine wissenschaltliche Laufbahn (Karriere ist übertrieben) begann, hat es mich nach Freiburg verschlagen. Das Schöne, an diesen kleinen Konferenzen, gerne auch Workshops genannt ist die Community, es sind viele bekannte Gesichter, die für die Community stehen. Ist so ein bisschen wie nach Hause zu kommen, nur eben wissenschaftlich. Das noch Schönere ist die gemeinsame Abendveranstatltung, die uns bei sommerlichen Temperaturen um 26 °C (im Oktober!!!) auf den Schlossberg zum Essen und Trinken geführt hat. Und wenn man dann noch diesen AUsblick hat, dann kann man schon verschmerzen, dass das Arbeitsleben außerhalb der wissenschaftlichen Nische doch ein anderes ist...

Wedeln ist Unfug
Wedeln ist Unfug
Berlin, Amerikahaus C/O Berlin, 2018-09-22 Author: Andreas | Blende: f/2.2 | Belichtungszeit: 1/100

Das Foto habe ich fix nach der Austellung leider mit dem iPhone gemacht. Leider. Leider hatte ich keine Polaroid Kamera zur Hand. Habe keine. Leider keine SX 70, dem Modell mit dem Wim Wenders in den 70ern und 80ern reiste und seine Eindrücke festhielt. Nach der Austellung, die der Flüchtigkeit des Moments, dem Einzigartigen Festhalten auf einem Polaroid, dem Herausfallen aus der Kamera und des gespannten Draufschauens auf des entstehende Bild huldigt, bin ich sehr fasziniert gewesen. Man kann so ein Foto auch Teilen, dann ist es aber weg und gehört der Person, der man es gegeben hat. Das alles entfällt dank iPhone und Co, das Teilen lässt einen auch weiterhin in Besitz des Orginals. Aber ich bezweifele, dass die Faszination des Moments sich mit einem iPhone so einfangen lässt wie mit einer Polaroid.

MOI
MOI
Heide, Dithmarschen, 2013-07-27 Author: Andreas | Blende: f/3.5 | Belichtungszeit: 1/250

Das Foto habe ich vor fast 5 Jahren aufgenommen, Anlass war der 25. Geburtstag. Nun ist es also bald soweit, wir addieren 5 dazu und freuen uns ob des runden Geburtstags! Das Leben geht trotzdem weiter, wie die Griechen (hier stellvertretend  Sokrates) schlau angemerkt haben:

Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

Auch mit 30 gilt: Auf das Werden!

Max liest vor
Max liest vor
Linden, Hannover, 2018-07-21 Author: Andreas | Blende: f/2.8 | Belichtungszeit: 1/60

Der Mann am Bügelbrett ist Max. Zeitweiliger mit-blogger dieses Blogs, Lebenskünstler und neuerdings Vorlseser. Nicht der Bernhard Schlink Vorleser, mehr so der Marc Uwe Kling Vorleser. Der, der von kommunistischen Kängurus, die weder Scham kennen noch dein und mein unterscheiden können schreibt. In Berlin. Und Max hat das nun zum besten gegeben, was äußerst unterhaltsam war. Zwar waren draussen 28 °C und drinnen in seiner Wohnung eher unwesentlich mehr als weniger, aber trotzdem hat das gut gekühlte Lindener Spezial sowie Max schuspielerisches Talent in der Imitation von Kängurus sein Übriges zu einem äußerst witzigen Abend beigetragen. Trotz Bügelbrett!

Roadtrip mit Hochzeit
Roadtrip mit Hochzeit
Bilstrup, Dänemark, 2018-04-21 Author: Andreas | Blende: f/8.0 | Belichtungszeit: 1/640

Vier Tage, 2000 km Fahrstrecke und eine Hochzeit. Anlässlich einer Hochzeit habe ich mich auf die zwei Mal 1000 km lange Reise begeben. Die A2 und dann die A7, dann hoch Richtung Dänemark, bei Kolding rechts Richtung Kopenhagen über die Großer-Belt-Brücke, vorbei an Kopenhagen Richtung Ostsee. Ein halber Tag am Meer, bei 25 °C und kaum Wind an der Ostsee. Und dann natürlich am Tag drauf die Hochzeit, wieder super Wetter für Mitte April, hin zur Bilstrup Kirke am Kirkevej. Und dann Hochzeit, mit einer Pastorin, die schon bereits beim Griff in die Sakkotasche in einer Mischung aus Chuck Norris und Arnold Schwarzenegger dezent darauf hinwies, dass sie keine Fotos während der Zeremonie gestattet. Charmant! Schön wars aber! Und die Seifenblasen erst....

Was kann ich tun um dich glücklich zu machen
Was kann ich tun um dich glücklich zu machen
Teufelsberg, Berlin, 2018-03-11 Author: Andreas | Blende: f/5.0 | Belichtungszeit: 1/150

Der erste warme Frühlingstag des Jahres fiel auf den 11. März und ich bin in Berlin gewesen. Ein Ausflug zum Teufelsberg stand an. Als Teilzeitösterreicher, der zum gelegentlichen Wandern genötigt worden ist, kann ich über das Wort Berg bei 120 m Höhe natürlich nur schmunzeln, aber der Ausflug war trotzdem schön. Weil spannend, aufgrund der Geschichte, als Abhörstation während des kalten Krieges. Und wegen der ganzen Hipster, die wie wir auch, 8 € Eintritt zahlen durften um diesen großen Schrottplatz mit verfallenden Gebäuden zu besichtigen. Immerhin waren die Graffitis und die Gebäude spannend. Am besten haben mir die Comics mit der Katze gefallen. In Zeiten von #Metoo und Alltgasseximus-Debatten erfrischend offen. Da ich mich geweigert habe 15 Euro! für eine Foto Lizenz auszugeben, habe ich nur dieses eine Foto heimlich gemacht....

Mit 18
Mit 18
Willy Brandt Haus, Berlin, 2017-12-09 Author: Andreas | Blende: f/1.8 | Belichtungszeit: 1/100

Bei uns beginnt mit 18 die Zeit des Erwachsenseins. Diese Zahl ist Symbol für Freiheit. Man ist das erste Mal in seinem Leben wirklich frei. Mit dem kann dem Führerschein und einem Auto kann die Welt erkunden werden.Man lernt sich in unserer Welt selbstbestimmt zu bewegen. Junge Frauen in Bangladesh hingegen, die mit 18 (offiziell, zumeist sind sie deutlich jünger) im Kandapara Bordell in Dhaka landen, sind erstmal unfrei, leibeigen. Allein der Tatsache geschuldet, dass sie nun dort sind  und sich ihre Freiheit erst einmal zurück erarbeiten müssen. Wie absurd die Volljährigkeit dann erscheint, war auf der Austellung der Sony World Photographer Awards 2017 im Willy Brandt Haus zu sehen. Die Fotografin Sandra Hoyn hat diese ganze Widersprüchlichkeit, die Verzweiflung und das Unrecht, dass diesen Frauen angetan wird, fotografisch festgehalten. Mir ist ein Bild in Erinnerung geblieben, dass eine junge Frau in den Armen eines Freiers (vermutlich) zeigt. Der Blick sagt alles. Irgendwo zwischen Verzweiflung, Verdrängung und dem kleinen Funken Hoffnung, dass irgendwann alles vorbei ist. Bitte hingehen und anschauen. Zu sehen ist hier eine andere Serie über das Training kleiner Kinder in China, die, irgendwann mal, wenn ich nicht mehr schmerzfrei Sport machen kann, Olympiagold holen sollen. Diese beiden sind mit 18 auch alles andere als frei. Nicht minder spannend und aussdrucksstark festgehalten...

immer noch
Immer noch
Willy Brandt Haus, Berlin, 2017-12-09 Author: Andreas | Blende: f/1.8 | Belichtungszeit: 1/60

Am letzten Wochenende in Berlin, im Willy Brandt-Haus habe ich in einem kleinen Fenster eines der Büros ein #FreeDeniz Plakat gesehen. Ich musste sofort an das Interview in der Taz denken, dass er postalisch einer ehemaligen Kollegin der Taz gegeben hat. Und wie absurd es ist, ein Interview per Post zu führen, ob wohl man noch nicht mal weiß was einem vorgeworfen wird. In diesem Sinne, ist es immernoch wichtig auf Deniz Yücel und alle weiteren in der Türkei inhaftierten immer wieder und wieder aufmerksam zu machen. Ich hoffe, dass ich im kommenden Jahr dann ein echtes Interview lesen darf....

Wellenreiten
Wellenreiten
Eisbach, München, 2017-06-03 Author: Andreas | Blende: f/4.0 | Belichtungszeit: 1/100

Für mich als Norddeutschen, der an den Anblick von Surfern jeglicher Art durch seine Küstennähe gewöhnt ist, ist es doch etwas verwunderlich bei sonnigen 27° C jemanden im Neoprenanzug durch den englischen Garten in München laufen zu sehen. Gut nun ist die bekannteste Welle Deutschlands wohl nicht unbedingt in St. Peter Ording oder vor Sylt sondern im Münchner Eisbach. Natürlich ist es beeindruckend wie inmitten einer Großstatdt, fern von Küste, Meer und Wellen dem Lebensgefühl des Surfens gehuldigt wird. Und für die Touristen ist es ja auch was. Wer rechnet schon damit, in München Surfer zu treffen?!

kulu shi tamaam
Kulu shi tamaam
Englischer Garten, München, 2017-06-03 Author: Andreas | Blende: f/9.0 | Belichtungszeit: 1/10

Mit Musik ist doch irgendwie alles besser! Das gilt auch für so eine triste Unterführung, die uns Fußgänger und Radfahrer zum englischen Garten bringt. Ich weiß leider nicht mehr, was der alte Mann auf seiner Klarinette gespielt hat, aber als ich dieses Foto dann gesehen habe ist mir der Song "U'Huh" von Sinkane einegfallen. In diesem singt er den aus dem arabische stammenden Satz "kulu shi tamaam", was soviel heißt wie, alles gut - alles wird gut werden!

Auf nach Salzburg!
Auf nach Salzburg!
Hofgarten, München, 2017-06-03 Author: Andreas | Blende: f/10.0 | Belichtungszeit: 1/50

Da das lange Pfingstwochenende vor der Tür stand und wir (ich und meine Italiener) uns einig waren, dass wir nicht drei Tage in Villach rumhängen wollten, mussten wir verreisen. Weil wegen Villach, Kenner wissen warum.....Salzburg erschien uns sehr reizvoll, da es gut mit dem Auto erreichbar ist (etwa zweieinhalb Stunden) mit dem Auto und wir größtenteils alle noch nicht dort waren. Da die Planung mit drei Italienern und einem Deutschen (mir) aber eher suboptimal läuft, was Klischee hin oder her, an den Italienern liegt!, sind wir irgendwie erst am Freitag abend dazu gekommen unser Hostel zu buchen. Leider blieb es bei dem Versuch, da die beiden einzigen Hostels in Salzburg irgendwie dann schon ausgebucht waren. Also musste Freitag um 23 Uhr eine Alternative her, da wir Samstag bereits um 9 Uhr abfahren wollten. Also ab nach München, nur eine Stunde mehr mit dem Auto, noch freie Hostels und eine super Wettervorhersage....Achso und Biergärten, Brauhaus und bajuwarische Leitkultur.

Leben in der Blase
Leben in der Blase
MBE, Hannover, 2017-02-23 Author: Andreas | Blende: f/1.8 | Belichtungszeit: 1/550

Der erste Monat in der echten Arbeitswelt ist für mich nun rum. Nun weiß ich auch warum es die echte Arbeitswelt ist. Man wird ja vorher immer eher belächelt, dass man an der Universität arbeitet und forscht. Forschen wird leider sowieso nicht so richtig als Arbeit angesehen. Aus Sicht derjenigen, die in der Industrie arbeiten zumindest. Und ich muss sagen, dass es zum Teil stimmt, da die Arbeit in der Industrie doch anders ist. Obwohl ich nicht sagen würde, dass ich an der Universität nicht nicht-gearbeitet habe. Es war halt anders. Freier. Es ging darum Wissen zu schaffen. Wissenschaft eben. Nun geht es eben darum die Aktionäre zufriedenzustellen, Leistung zu bringen um zunächst Mal seinen eigenen Arbeitsplatz zu erhalten. Das ist auch interessant und entspricht wohl eher dem wahren Leben, ausserhalb der Blase, in der man an der Universität lebt und arbeitet.

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