Ältere Bilder


Zurück Weiter
Kowalski
Kowalski
Bologna, Italien, 2015-09-09 Author: Andreas | Blende: f/2.8 | Belichtungszeit: 1/160

Hier in Italien kann man wirklich von Esskultur sprechen. Abends ziehen sich alle etwas besser an, beginnen den Abend mit einem kleinen Snack und einem Glas Wein, bevor dann gegen 21 Uhr im Restaurant auf der Straße getafelt wird. So war es hier auch bei der Konferenz, da wir jeden Abend zum Essen waren (meistens auf Kosten der Konferenz). Nun stelle man sich einen Konferenzteilnehmer vor, nennen wir ihn Kowalski, der zu so einem Essen mit T-Shirt und kurzer Hose kommt. Als er sich dann an den Nebentisch setzte, konnte man folgendes auf dem T-Shirt lesen: Nice Legs....when do they open.

Im Waschsalon
Im Waschsalon
Bologna, Italien, 2015-09-09 Author: Andreas | Blende: f/4.5 | Belichtungszeit: 1/13

So langsam wird die Kleidung knapp, obwohl noch 6 Tage Italien anstehen. Also bin ich heute während der ausgedehnten Mittagspause bei der Konferenz zum Waschsalon gegangen. Hat alles super geklappt, war recht günstig (7 €), im Hotel hätte es 7 Euro pro Kleidungsstpück gekostet! Auf dem Weg zurück schnell noch ein Eis geholt und dann stand er da. Ein Nigerianer, der sich mit mir unterhalten wollte. Ein studierter Stahltarbeiter, der wegen Outsourcing nach China keinen Job mehr hat und nach Europa geflohen ist. In Nigeria hat er keine Perspektive mehr. Keine Jobs, eine korrupte Regierung und Boko Haram, die das Land terrorisieren. Ich hab ihm dann ein paar Sachen abgekauft, die er mir verkufen wollte (Taschentücher etc)....Der Gegensatz hätte nicht größer sein können, ich Eis essend, er Haushaltsgegenstände für ein bisschen Geld zum Essen verkaufend.

Bologna bei Nacht
Bologna bei Nacht
Bologna, Italien, 2015-09-06 Author: Andreas | Blende: f/5.6 | Belichtungszeit: 1/13

Die Führung "Bologna bei Nacht" war leider nicht sehr informativ, da unser Guide lautstärkebedingt (Konzert in der Innenstadt, sehr leise gesprochen) kaum zu verstehen war. Dafür war die mittelalterliche Innenstadt Bolognas sehr beeindruckend. Eine für Bologna typische Begebenheit sind die vielen kleinen Bars und Cafés in denen bis spät in den Abend Leute sitzen, das milde Wetter und den Wein genießen. Sobald man in kleinere Seitenstrassen geht, sind auch kaum mehr Touristen, sondern nur noch Einheimische zu finden.

Santuario della Madonna di San Luca
Santuario della Madonna di San Luca
Bologna, Italien, 2015-09-06 Author: Andreas | Blende: f/11.0 | Belichtungszeit: 1/1250

Nachdem wir gestern die letzte Vorlesung des Tages über Protein-Kristallwachstum vorzeitig verlassen haben, weil es kurz nach der Einleitung fast ausschließlich um organische Chemie ging, haben wir die Zeit bevor das gemeinsame Abendessen und die geführte Tour durch Bologna bei Nacht begann für sight seeing genutzt. Ziel war das Santuario della Madonna di San Luca, gelegen auf einem Berg in der Nähe der Innenstadt. Auf dem Weg nach oben geht man auf einem typisch für Bologna gehaltenem Weg, denn alle Häuser haben hier in der ersten Etage ein breiteren Grundriss als im Erdgeschoss, sodass die Gehwege in die Häuser integriert sind. Der Weg nach oben ist von 666 (kein Scherz) Bögen überspannt. Ein sehr beeindruckender Weg, der aber genauso anstrengend ist, da man in sehr kurzer Distanz etwa 250 Höhenmeter überwindet. Die Einheimischen nutzen diesen für sportliche Betätigung, was ich auch nach den ersten Metern bereits verstehen konnte. Wenn man dann endlich oben ist, überwältigt einen der Ausblick über Bologna und die Emilia Romangna. Auf dem Weg hoch, habe ich mich noch gefreut, eine kurze Hose zu tragen, die aber oben leider dazu führte, dass ich nicht in das Sanattuario reingelassen worden bin...aber immerhin hatte ich die gute Aussicht!

Dienstreise
Dienstreise
Bologna, Italien, 2015-09-06 Author: Andreas | Blende: f/10.0 | Belichtungszeit: 1/160

Dienstreise nach Bologna zur European Connference on Crystal Growth.... Allerdings geht diese erst in 3 Tagen los, vorher ist noch eine Doktorandenschulen mit 90 Teilnehmern aus ganz Europa und dem Rest der Welt. Zum Glück sind wir (ein Kollege ist mit) einen Tag früher, am Freitag angreist. So konnten wir die Zeit gleich nutzen, uns ein bisschen mit der Stadt (das Foto ist direkt vor unserem Hotel auf der Via dell'Indipendenz entstanden) und den örtlichen Kneipen (ohne Touristen und mit craft beer!) vertraut zu machen, bevor am Samstag Mittag die Schule startete

Zurück Weiter

frisch-entwickelt »